09.08.2017
Hugo-Häring Ausz. 2017 - Schlossberghalle Wehingen

"Die Schlossberghalle fügt sich in hervorragender Weise in die bestehende, kleinteilige bauliche Struktur der Ortsmitte Wehingen ein. Der polygonale Baukörper definiert im baulichen Gesamtgefüge der Gemeinde einen neuen Ort der Begegnung und der Kommunikation. Das Gebäude besticht durch einfache, reduzierte Materialwahl welche sich auf eine Hüllfläche aus Kupferblech und einfache Fensteröffnungen beschränkt. Der Haupteingang überzeugt durch seine Form und Gestaltung und lädt die Bürger zum Eintritt in die Schlossberghalle ein.




Der Grundriss bietet eine hohe Flexibilität für unterschiedliche Nutzungen und wird den gestellten Anforderungen der Gemeinde auf optimale Weise gerecht. Die birkenfurnierten Holzpaneele auf den Wandflächen des Festsaales bilden gemeinsam mit den gewählten Bodenoberflächen aus Parkett und Kunststein einen spannenden Kontrast zur metallischen Außenhülle. Mit dem Bau der Schlossberghalle ist in der Mitte der Gemeinde Wehingen ein Ort entstanden, welcher in hervorragender Weise den Anforderungen an eine Versammlungsstätte gerecht wird." (Beurteilung der Jury)

09.08.2017
Hugo-Häring Auszeichnung 2017 - Raucherunterstand

"Diese Architektur eckt genau so an wie Rauchen in der Öffentlichkeit. Deshalb wurde dieser Rückzugsort geschaffen. Ein Platz, der ausdrückt, wieviel Raum Rauchern heute noch verbleibt. Drei auf drei Meter, und das auf einem riesigen Firmengelände. Die rudimentäre Stätte symbolisiert das Raucher-Schicksal mannigfaltig. Auf einem Sünder-Bänkchen darf der Qualmer Platz nehmen, von hinten drückt ihm dabei ein Metalldach ins Kreuz und nötigt eine nach vorne gebeugte Haltung ab. Demut durch Gestaltung?




Vielleicht ist das aber auch keine Architektur sondern nur eine zugespitzte Form der Persiflage. Der Wink mit dem offenen Dach? Raucher und Nichtraucher müssen füreinander Verständnis haben - Offenheit für den anderen macht die Welt gleich viel besser. Die Semantik verbietet den angeregten Zugriff auf die "Skulptur". Hierbei handelt es sich um bildende Kunst." (Beurteilung der Jury)

02.05.2017
Offener Realisierungs- und Ideenwettbewerb - 1. Preis

15.05.2016
Wohn- und Geschäftshaus Adlerstraße Balingen

Nach Jahren des Stillstands rückt die Realisierung des Projektes Wohn- und Geschäftshaus Adlerstraße am Hinteren Kirchplatz in Balingen näher. Die Entwurfsarbeiten an dem Projekt sind abgeschlossen. Das Baugesuch soll noch im Juni 2016 eingereicht werden, um den Beginn der Ausführung für Ende 2016 sicherzustellen.

Der Entwurf ordnet sich über seine klare formale Haltung und das gewählte einfache bauliche Konzept in die bestehende städtebauliche Struktur ein. Der geführte Dialog des Entwurfs-




konzepts mit den Vorgaben der innerstädtisch angrenzenden Bebauung bewirkt einen urbanen Lebensraum. Durch die klare räumliche Zuordnung des Baukörpers und die unprätentiöse Ausbildung der baulichen Struktur entsteht eine Situation mit hohem Erkennungswert und einer klaren Orientierung des Gebäudes zum Hinteren Kirchplatz. (Visualisierung Wilk Design Aachen)

20.04.2016
Fussgängerbrücke Bad Oeynhausen - Anerkennung

09.04.2016
Mehrfachbeauftr. Gnadenkirche Villingen - 1. Preis

"Die Arbeit besticht durch eine klare, übersichtliche Zonierung des Grundstücks. Das konsequent orthogonale Gebäude ist gefällig ins Gelände eingepasst und bildet in selbstverständlicher Weise gut nutzbare Freiräume aus.

Der Zugang erfolgt durch einen Eingangshof, der durch angenehme Größe und Proportion eine hohe Aufenthaltsqualität erwarten lässt. Die Anordnung der Räume rund um den Hof folgt dem Prinzip „Kreuzgang”. Die Lage des Haupteingangs sorgt für kurze Wege."




"Das Erscheinungsbild des Gebäudes vermittelt eine positive Ausstrahlung, die zur Benutzung einlädt. Die vorgeschlagenen Materialien Backstein, Glas und Holz wirken angenehm, sie sind zwar zunächst nicht billig, aber wartungsarm und von hoher Beständigkeit. Die in den Ansichten, dem Schnitt und der Perspektive erkennbare Detailausbildung lässt eine hohe gestalterische Qualität erwarten." (Auszug Preisgerichtsprotokoll)

11.11.2015
Projektbeschluss Stadtteilhalle Schwenningen

"An sich ist die Planung der neuen Stadtteilhalle durch den Tuttlinger Architekten Michael Muffler bisher ein Volltreffer. Muffler, der auch die Neue Tonhalle in Villingen gebaut hat, legte den Stadträten gestern sein überarbeitetes Hallenkonzept für Schwenningen vor, das alle Fraktionen für seine Zweckmäßigkeit in den höchsten Tönen lobten. Muffler hatte es auch fertig gebracht, dass die Kostenberechnung für die neue Halle, die das betagte Beethovenhaus ersetzen soll, gerade mal 3000 Euro über der ersten Kostenschätzung von 10,8 Millionen Euro lag."




"Eine solche Punktlandung ist ausgesprochen selten. Und Muffler garantierte gestern: Wenn zügig gebaut wird, dann werde dieser Kostenrahmen auch eingehalten."

"Letztendlich wurde der CDU-Antrag mit breiter Mehrheit angenommen. Das Verkehrskonzept wurde als „unzureichend“ bezeichnet. Die Verwaltung soll dies erneut in den Gemeinderat bringen. Der Projektbeschluss für die Halle war ebenfalls eine klare Sache. Fertigstellung ist bis Frühjahr 2018 geplant." (SÜDKURIER)

29.10.2015
Einweihung Raucherunterstand Klaiber GmbH

23.10.2015
Richtfest Festhalle Wehingen

18.09.2015
Einweihung 2.BA Konzenbergschule Wurmlingen

24.06.2015
Raucherunterstand Klaiber GmbH, Tuttlingen

08.05.2015
Mehrfachbeauftr. Gemeinschaftsschule Aldingen - 1. Preis

Das bauliche Gefüge der Entwurfsaufgabe ist am nördlichen Ortsrand der Kerngemeinde Aldingen situiert. Es wird bestimmt durch die bestehenden Schulgebäude und den Baukörper der Erich-Fischer-Halle. Nach Norden und Osten fällt das Gelände zum offenen Landschaftsraum ab. Im Westen der Schulbaukörper besteht eine grosszügige Sportanlage. Die notwendige Ergänzung der Schulanlage soll zum einen einen eindeutigen Ort definieren und zum anderen sich in das bauliche Umfeld und die bestehende Topografie integrieren.




Das Entwurfkonzept entwickelt im Zusammenspiel von bestehender Bausubstanz und deren notwendiger Erweiterung eine klare formale Haltung. Zwischen dem bestehenden Baukörper und der Erweiterung wird ein gesamtheitliches Gefüge entwickelt. Es entsteht eine Situation, die dem Gesamten einen Identifikationswert über das Bestehende gibt und das Gesamterscheinungsbild des Ortes neu definiert.

06.02.2015
VOF-Verfahren Stadtteilhalle Schwenningen - Zuschlag

Im europaweit ausgeschriebenen Verhandlungsverfahren nach VOF wurde unser Büro aus 35 Bewerbern ausgewählt und erhält den Zuschlag für den Neubau der Stadtteilhalle Schwenningen als Ersatz des Beethovenhauses neben dem Neckartower.

Aus der anschließenden Vorplanung (LPH2) werden zwei Entwurfsvarianten hervorgehen, die der Baukommission bzw. den Gremien des Gemeinderates zur Fassung eines Grundsatzbeschlusses dienen.




"Das Büro Muffler Architekten arbeitet offensichtlich gerne in Villingen-Schwenningen. Die Tuttlinger haben hier einige Projekte umgesetzt: Neubau der Neuen Tonhalle in Villingen, die 1999 in Betrieb ging, Erweiterung und Umbau der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau mit der Fertigstellung 2012 sowie die Umgestaltung der Fußgängerunterführung der ­Bertholdstraße zur Neuen Tonhalle..." (Schwarzwälder Bote)

30.10.2014
Wettbewerb Neues Rathaus Oy-Mittelberg - 1. Preis

"Besonderheit des Entwurfs ist die Ausbildung eines dominanten giebelständigen Baukörpers, der eine dem ehemaligen Gasthof Löwen ähnliche Raumwirkung zum St. Anna-Platz erzielt. Der Entwurf verfügt über eine funktionale Grundrissstruktur, die sich in der Fassadenausbildung schlicht, großzügig, klar und gradlinig fortsetzt. Der große, unauf-geregte Baukörper hat eine ansprechende Holzlattenfassade, in der die Fensteröffnungen richtig gesetzt und proportioniert sind. Die Gestaltungsprinzipien des St. Anna-Platzes werden schlüssig weitergeführt."




"Dadurch erscheint das Gebäude dem Anspruch eines modernen ländlichen Rathauses angemessen und würdig gestaltet. Der natürliche Verlauf der Böschung an der Hauptstraße und dem Geländeverlauf sanft angepaßte Stufen führen an der Nord- wie auch an der Ostseite auf die Hauptstraße hinunter und schaffen so einen sehr selbstverständlichen Übergang auf die andere Straßenseite zum Café."

10.10.2014
Wettbewerb Neues Rathaus Bernau bei Berlin - 3. Preis

Die Erläuterung beinhaltet die Frage des Umgangs mit der vorhandenen historischen Bausubstanz zweier unterschied-licher baulicher Strukturen, die im Gegensatz zueinander stehen. Die Eine, von guter denkmalgeschützter Qualität, die Andere in schneller Plattenbauweise und das zur Disposition stehende Neue Rathaus mit dem Anspruch zentral und wegweisend in seiner Wirkung zu sein, im Ensemble mit dem Historischen Rathaus, der St. Marienkirche und den Geschäftshäusern 3 und 5. Zielsetzung hierbei war, im Kontext der Entwurfsaufgabe hohe Funktionalität im Innern mittels




klaren Strukturen zu schaffen und diese bei den Hüllflächen in einem klar definierten Baukörper mit Blockstruktur und der vorgeschlagenen Materialwahl mit hell geschlämmten Klinkern, Glas und Beton zu unterstützen. Hierbei wurde die gegebene Achse des Nachbargebäudes aufgenommen, die Erschliessung der Geschosse und der Gebäudeeingang in eine gläserne Anschlussfuge gelegt, um die axiale Verbindung zum Marktplatz hier sichtbar zu akzentuieren und als Option für spätere Erweiterbarkeit zu dienen.
25.03.2014
Wettbewerb Neue Mitte Remseck a. Neckar - Engere Wahl

Der Entwurf ordnet sich über seine klare formale Haltung und das gewählte einfache bauliche Konzept in das gegebene städtebauliche Konzept ein. Der geführte Dialog des Entwurfskonzepts mit den Vorgaben der westlich angren-zenden Baustruktur bewirkt einen urbanen Lebensraum. Durch die klare räumliche Zuordnung der einzelnen Baukörper und durch die unprätentiöse einfache Ausbildung der baulichen Struktur entsteht eine Situation mit hohem Erkennungswert.

Auszug Preisgerichtsprotokoll

"Die Verfasser bieten eine einfache, unprätentiöse städtebauliche Figur an, die sich schlüssig in das Umfeld einfügt, gleichzeitig aber auch neue markante Punkte setzt. Die Marktachse wird fortgeführt durch einen gut proportionierten Platz mit landschaftlichem Bezug zum Neckar, aufgenommen - eine angemessene Adresse für Rathaus, Bürgersaal und Bibliothek. Das Neckarufer wird in Fortsetzung der Neckarpromenade mit Treppenanlagen urbaner ausgebildet, zur Rems ergibt sich eine grüne, naturnahe Situation. Die Baumassen rücken vom Bootshaus ab und lassen der Inselspitze ihre heutige Wirkung..."

31.03.2014
Einweihung Platz am Riettor Villingen-Schwenningen