Erweiterung Fabrikation Geister Medizintechnik Tuttlingen
Die Grundkonzeption des Erweiterungsvorschlags nimmt das bestehende eingeschossige Gebäude westlich des Verwaltungsbereichs auf und füllt die Abstandsfläche mit einem dreigeschossigen Gebäudeteil. Beide baulichen Teile bilden zusammen ein gesamtheitliches Erscheinungbild. Durch den Entwurfsvorschlag definiert sich der Baukörper zur Bodenseestrasse hin, im Zusammenspiel mit dem Verwaltungsgebäude, als bauliche Einheit. Zu den bestehenden Produktionsflächen südlich, wird eine räumliche Verbindung vorgeschlagen. Der Aufenthaltsbereich der Mitarbeiter im Produktionsgebäude wird durch einen Innenhof in das Gesamtkonzept mit eingebunden und erhält hierdurch einen der Nutzung angemessenen Aussenraum.

Durch die Anbindung, sowohl des Produktionsbereichs wie auch des Verwaltungsgebäudes, werden innere Beziehungen geschaffen, welche die bestehenden Funktionsabläufe in den Gebäudebereichen verbessern. Durch die neu situierte Anlieferzone ergibt sich eine einfache räumliche Beziehung zwischen Anlieferung, Produktion und Warendisposition.

Durch den Vorschlag einer baulichen Einheit des Erweiterungsbaukörpers und die Verwendung einer gleichartigen Materialität der Oberfläche ergibt im Zusammenspiel mit dem Bestand eine reduzierte Erscheinung der Gesamtbaumasse. Der direkte Anschluss an den Bestand wird mittels einer baulichen Fuge vorgeschlagen. Hierdurch wird zwar der neue Baukörper betont aber bedingt durch die unterschiedlichen Lagen im Grundrissgefüge auf einfache Art an den Bestand angebunden. Durch die Dreigeschossigkeit im Bereich der Gebäudeanbindung entsteht eine markante Erscheinung, die der baulichen Aufgabe die ihr entsprechende Bedeutung gibt.

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