Bürogebäude mit Kantine GSI Darmstadt
Das zu bebauende Grundstück wird zum einen bestimmt durch die baulichen Gegebenheiten der umgebenden Bebauung und zum anderen durch das landschaftliche Bild der angrenzenden Waldfläche. Beide Einflussbereiche bestimmen auf unterschiedliche Weise den Ort. Sie bilden im Zusammenspiel einen architektonischen Grundrahmen, in den sich die neue zu definierende Baumasse einfügt und den Abschluss zum angrenzenden Grünraum der Waldfläche neu fasst. Durch die bauliche Umsetzung der gestellten Aufgabe soll ein Erscheinungsbild im städtebaulichen Kontext erreicht werden, welches einen "Neuen Ort" definiert, der integrativer Bestandteil des Ganzen ist.

Das Gefüge des Entwurfsvorschlags bildet bauliche die Elemente "Sockel" und "Bürokörper" ab. Beide Strukturen sind durch eine Fuge voneinander abgelöst und entsprechend ihren funktionalen Inhalten bauliche ausgeprägt. Der "Sockel" ist monolithisch und schwer, der "Bürokörper" schwebend und leicht. Im eingeschossigen Sockelbereich wird im ersten Bauabschnitt der gesamte Kantinenbereich mit Speisesaal und Küche situiert, in den weiteren Bauabschnitten Werkstätten und denen zugeordnete Nebenbereiche und Büros. In den Sockel schneiden sich vier Höfe ein, welche zur Belichtung und als Freiraum der vorgesehenen Nutzung dienen. Der geschlossene Sockel öffnet sich im westlichen Bereich mit dem Speisesaal zum Aussenraum.

Über eine Platzfläche, die Beziehung zum nördlichen Bestand aufnimmt, wird die Zugangssituation zum Sockel und darüber hinaus zu dem Bürobaukörper bestimmt. Die bauliche Struktur des dreigeschossigen Bürokörpers wird durch die vier Höfe des Sockels bestimmt.

<
>
Bilder
Pläne
Text